Teures Erwachen im Keller: Wenn der Boiler-Elektroeinsatz im Kalk erstickt
Dieses Bild zeigt eindrücklich das Resultat einer verpassten Boilerwartung. Der elektrische Heizeinsatz (Flanschheizkörper) ist komplett von einer zentimeterdicken, steinharten Kalkschicht umschlossen. Da Kalk eine extrem schlechte Wärmeleitfähigkeit besitzt, wirkt diese Kruste wie eine dicke Isolationsschicht. Die Wärme kann nicht mehr effizient an das Wasser abgegeben werden, was zu einem massiven Hitzestau im Inneren des Heizstabs führt.
Das Resultat: Der Stab überhitzt, das Metall dehnt sich ungleichmässig aus, bekommt Haarrisse und brennt schlussendlich durch (Erdschluss/Totalschaden des Heizelements). Zudem steigen die Stromkosten schleichend um bis zu 30 %, da der Boiler viel länger heizen muss, um die Zieltemperatur zu erreichen. Eine regelmässige, fachgerechte Entkalkung alle 3 bis 5 Jahre schützt vor solchen teuren Ausfällen, spart Energie und sichert die Trinkwasserhygiene in Ihrem Zuhause.